künstliche Lunge
Quelle: Dräger AG

Definition

im Bereich der Reanimation Bezeichnung für ein Beatmungsgerät, im Bereich der Prüfung von Atemschutzgeräten die Bezeichnung für ein elektrisch oder pneumatisch betriebenes Gerät zum maschinellen Simulieren eines Atemvorganges.

Erläuterung

Die künstliche Lunge eines Prüfgerätes für Atemschutzgeräte hat die Aufgabe, Atemschutzgeräte auf ihre Funktion zu prüfen mit einem Luftdurchsatz, der der menschlichen Atmung angenähert ist. Die künstliche Lunge besteht aus einen Gummibalg und einem Hebelsystem, das elektrisch betrieben und elektronisch gesteuert wird. Durch eine gezielte Auf- und Abbewegung des Gummibalgs (Lungenkörper) wird dem Prüfling eine definierte Menge Luft (bis 11 Liter/Hub) zugeführt. Sie lässt sich ferner bei der Niederdruckprüfung, der Manometervergleichsprüfung, bei der Veratmungsprüfung und bei der Prüfung der Restdruckwarnung einsetzen.