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Lösungen zum Quiz 15 Jahre ASL


15 Jahre Atemschutzlexikon

Atemschutz spielt bei der Gewährleistung des Gesundheitsschutzes im Bergbau, in der Industrie, bei den Einsatzkräften der Feuerwehr, den Tauchern und in der Raum- und Luftfahrt seit je her eine besondere Rolle. Deshalb unterliegen die Atemschutzgeräte und Atemschutzausrüstungen, die Geräteträger, ihre gesundheitliche Eignung und die Gerätewarte besonderen Vorschriften.

Der Bau und die Beschaffenheit, aber auch die Prüfung, Wartung, Pflege einschließlich Desinfektion, die Instandhaltung und die Lagerung von Atemschutzgeräten sind in nationalen und internationalen Standards genau geregelt. Die Aus- und Fortbildung des Personals im Atemschutz unterliegt exakten Vorschriften.

All diese Anforderungen haben wie in jeder technischen Fachdisziplin auch im Atemschutz zur Herausbildung spezieller Begriffe und Fachausdrücke geführt. Als Folge u.a. der europäischen Entwicklung der Rechts- und Vorschriftenbasis im Bereich der Persönlichen Schutzausrüstung sowie der Einführung neuer Generationen an Atemschutzgeräten wie der von Atemschutzgeräten mit Überdruck, stieg besonders ab Anfang der 1990-iger Jahre der Bedarf an eindeutigen Definitionen und deren Anwendung im Atemschutz.

Initiiert durch den damaligen Atemschutzverantwortlichen an der heutigen sächsischen Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule, Dipl.-Ing. Wolfgang Gabler (Klitten) und den Philologen, Prof. Dr. Günter Springer † (Stuttgart) kam es deshalb 2001 im Vorfeld der vfdb Jahresfachtagung in Dresden (2002) durch maßgebliche Unterstützung von Dr. Adalbert Pasternack und Dipl.-Ing. Dieter Hesse (beide Dräger, Lübeck) und unter Mitwirkung einer Vielzahl anerkannter Fachautoren zur Herausgabe des weltweit ersten „Lexikon Atemschutz“ durch Dräger als Printversion. Vom damaligen Vorsitzenden der vfdb Hans Jochen Blätte als Standartwerk des Atemschutzes gepriesen, fand dieses Lexikon sehr schnell Eingang bei Atemschutzanwendern, -nutzern und Entscheidern. Es machte aber auch deutlich, dass die Rechtsvorschriften im Atemschutz – gerade im Prozess der europäischen Harmonisierung, Normung und Standardisierung – permanenten Änderungen unterliegen, die es gilt im Lexikon Atemschutz zu berücksichtigen und den Anwendern zugänglich zu machen. Auch wurde der Ruf nach modernen Ausbildungsleitfäden durch die Lexikonnutzer immer lauter.

Aus all diesen Gründen und weil die erste Auflage schnell vergriffen war entschlossen sich die Initiatoren des „Lexikon Atemschutz“ 2008 zu einer Neuauflage des Druckwerkes. Verbunden mit einer Aktualisierung und erheblichen Erweiterung sollte das Werk zeitgemäß als Internetversion weltweit als www.atemschutzlexikon.de  zur Verfügung stehen. Nach nur drei Jahren intensiver Vorbereitung konnte die Redaktion die Seite 2011 eröffnen. 

Weltweit gefragt, besonders im deutschsprachigen Raum genutzt gliedert sie sich in die vier großen Bereiche: Lexikon, Recht, Ausbildung und Desinfektion. Darin bietet www.atemschutzlexikon.de  

  • inzwischen 1.750 Begriffe des Atem- und Körperschutzes in lexikalischer Ordnung, Exaktheit und Gründlichkeit in deutsch und mit Verweisen in englisch, französisch, russisch, spanisch und tschechisch,
  • die aktuelle Übersicht über zutreffende Standards und Rechtsgrundlagen im Atemschutz,
  • eine Übersicht über wissenschaftliche Arbeiten mit Themenbezug zum Atemschutz,
  • ein breites Sortiment an Unterlagen zur Aus- und Fortbildung im Atemschutz, z. B. zur Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern und zur Atemschutznotfallrettung,
  • Hinweise zur Desinfektion im Atem- und Körperschutz,
  • fachspezifische Hinweise für Führungskräfte und
  • Merkblätter zum Atemschutz. 

Darüber hinaus bietet www.atemschutzlexikon.de auch spezielle Hinweise und allen Nutzern die Möglichkeit zum Dialog. Es gibt fallweise Atemschutznews und hilfreiche Links zu relevanten Themen.

Das ASL findet man zeitgemäß auch bei Facebook unter https://www.facebook.com/. Den Mitgliedern der vfdb Referat 8 steht durch die Verlinkung mit dem ASL die spezielle Arbeitsplattform „Forum vfdb Ref. 8“ zur Verfügung. Die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen und www.atemschutzlexikon.de gestalten inzwischen gemeinsam die „Fachtagung Atemschutz“, deren 19. Fortsetzung am 06.10.2016 während der Fachmesse für Feuerwehr, Brand- und Katastrophenschutz „Florian“ in Dresden stattfindet. Gute Tradition für die Fachtagung ist inzwischen z. B. die Auswertung von Befragungen zu aktuellen Fachthemen, wie z. B. 2015 zu „Anforderungen an moderne Atemschutzgeräte und Zubehör“. Diesen Analysen bietet das Atemschutzlexikon ein breites Podium.

All diese Aktivitäten haben die Redaktion zu einem unabhängigen und neutralen Fachgremium entwickeln lassen, dem unter der Leitung von Herrn Dipl.-Ing. W. Gabler eine Reihe von Atemschutzexperten, Ärzten, Ausbildern und anderen Fachleuten aus Feuerwehr, Bergbau, Industrie und Behörden angehören.

Sie haben es in kooperativer Arbeit Dank des Engagement der Dräger Safety AG & Co. KgaA geschafft, alle Angebote vom ursprünglichen Buch bis zur heutigen Homepage kostenfrei anzubieten. Das wissen nicht nur die Besucher der Homepage zu schätzen, die mit über 1,38 Millionen Nachfragen pro Jahr ihren Wissensbedarf decken.

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